gesellschaftlihche Teilhabe

Heidt-Sommer (SPD): Housing first braucht sichere Finanzierung

„Wege aus der Obdachlosigkeit sind sehr mühsam und für Menschen mit Defiziten, seelischen oder körperlichen Einschränkungen, auch mit Unterstützung kaum zu bewältigen. Wer keine Arbeit nachweisen kann, der bekommt keinen Mietvertrag und wer keinen Wohnsitz nachweisen kann, der bekommt keinen Arbeitsvertrag“, erklärt die heimische Landtagsabgeordnete Nina Heidt-Sommer. Diesen Teufelskreis durchbricht der „Housing-First“-Ansatz in der Obdachlosenhilfe, der in Gießen von der Diakonie in Kooperation mit Stadt, Landkreis und Wohnbau Gießen GmbH umgesetzt wird.

8. März - internationaler Frauentag

„Her mit dem ganzen Leben!“

Heute ist Weltfrauentag! Seit über 100 Jahren steht der 8. März für den Kampf für Gleichberechtigung und Demokratie. Für mich bedeutet der Frauentag, dass gesellschaftliche Bedingungen so ausgestaltet werden müssen, dass sich alle Menschen gemäß ihren Interessen einbringen können. Gleiche Chancen müssen für alle vorhanden sein, unabhängig von ihrer sexuellen Identität, ihrer Herkunft oder des Bildungsabschlusses ihrer Eltern. Her mit dem ganzen Leben ist für mich erreicht, wenn alle Menschen gemeinsam Verantwortung tragen.

Nadine Gersberg und Nina Heidt-Sommer: Land Hessen muss sofort handeln und geflüchtete Menschen besser schützen.

„Die Bedingungen in der Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete in Gießen sind aufgrund der Omikron-Welle inzwischen unhaltbar geworden“, so die asyl- und flüchtlingspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag, Nadine Gersberg. Die Gießener Wahlkreisabgeordnete Nina Heidt-Sommer ergänzt: „In der Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen ist während der Unterbringung Abstand halten überhaupt nicht möglich.“ Verschiedene Zimmer seien nur durch Vorhänge voneinander getrennt und nach oben hin offen, wodurch kein Schutz vor Aerosolen gewährleistet werden könne.

Nina Heidt-Sommer: Mehrheitseigner des UKGM darf nicht auf Dauer zum Bittsteller des Landes werden

Rund eine halbe Milliarde Euro will die Landesregierung im Laufe der nächsten zehn Jahre in das privatisierte Universitätsklinikum Gießen-Marburg (UKGM) investieren, an dem das Land nur fünf Prozent der Geschäftsanteile hält. Eine entsprechende Vereinbarung mit dem Konzern Rhön-Klinikum AG, der 95 Prozent der UKGM-Anteile besitzt, und dessen Muttergesellschaft, der Asklepios GmbH, hatten Ministerpräsident Bouffier (CDU) und Wissenschaftsministerin Dorn (Grüne) am Nachmittag vorgestellt.

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